01 Fremdes Land
02 Ankunft in F.
03 Koffer-Lied
04 Neugieriges Lied
05 Psalm
06 Blasse Siege 07 Lied vom Salz
08 Du
09 Straßen in die Nacht
10 Sechs Uhr morgens
11 Regenbogen
12 Splitter
13 Stolzes Lied 14 Klassentreffen
15 Lennépark
16 Lied vom Schlaf
17 Lied von den Fischen
18 Sternschnuppenzeit
19 Frankfurt. Oder?
20 Göttlicher Blues
21 Was solln wir tun
22 Heimkehr
23 Vor der Nacht
BONUS: Am Rand meines Weges
Frank Viehweg
Fremdes Land
Nach Gedichten von Henry-Martin Klemt
RR 17508
Mit seiner neuen CD hat sich Frank Viehweg einen lang gehegten Wunsch
erfüllt. Nach über einem viertel Jahrhundert der Freundschaft mit dem
Dichter Henry-Martin Klemt, legt er ein Album mit Liedern des Frankfurters
vor. „Siebzehn Texten des Dichters habe ich nachgelauscht”, sagt der
Berliner Liedermacher, „Texte, von denen ich träumte, ich hätte sie selber
schreiben wollen.”
Bei der Produktion der CD standen Frank Viehweg in bewährter Weise die
Musiker Jürgen Ehle, Dirk Müller und Matthias Nitsche zur Seite.
Komplettiert wird die Scheibe durch sieben Gedichte, gesprochen von der
Schauspielerin und Brecht-Interpretin Gina Pietsch.
Für die Lieder selbst trifft vielleicht Viehwegs Wortfindung der
„politischen Liebeslieder” am ehesten zu. Damit aber soll dem Hören nicht
vorgegriffen werden.
„Eigentlich ist diese Produktion der Extraklasse ein vertonter Lyrikband. Die Gedichte aus der Feder von Henry-Martin Klemt ... zeichnen sich durch eine literarische Qualität aus, wie sie so außerordentlich bei vergleichbaren Liedermacher/Chanson-Veröffentlichungen nur selten ist. Inhaltliche Tiefe, bedenkenswerte Gedankengänge und aussagekräftige Metaphern (‚Behutsam teilen wir uns am Ufer die Worte ein für die Nacht‘), gepaart mit handwerklichem Können – alles andere, als eine Selbstverständlichkeit im Dschungel heutiger, liedtechnischer Geschwätzigkeit. Stellenweise weise. Kommt dann noch ein Musikant wie Frank Viehweg hinzu, der mit sicherem Gespür für jeden Text die angemessene Melodie findet, dann muss etwas Besonderes dabei herauskommen. Eine zusätzliche Bereicherung erfährt das Gesamtwerk durch die Rezitationskunst der Schauspielerin und Sängerin Gina Pietsch. Die Brecht-Interpretin spricht zwischen den Liedern sieben Gedichte von Henry-Martin Klemt auf derart gekonnte Weise, dass dem Hörer schon mal der eine oder andere wohlige Schauer über den Rücken laufen kann ...”
(Kai Engelke, Folker!, www.folker.de)